Rabmer-Koller: Für die Sozialversicherung steht der informierte Patient im Mittelpunkt

Wien (OTS) Die meisten Menschen wissen mit dem Begriff COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) wenig bis nichts anzufangen, darunter viele, die selbst – ohne es zu wissen – an dieser chronischen Lungenerkrankung leiden. „Der Sozialversicherung ist es ein wichtiges Anliegen, über COPD aufzuklären, gefährdete Personen, Betroffene und deren Angehörige über Vorbeugung, Behandlung und Selbsthilfemaßnahmen ausführlich zu informieren“, betont Ulrike Rabmer-Koller, Vorsitzende des Verbandsvorstands im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.
Rund 44 Mio. Menschen in Europa sind von der Lungenkrankheit COPD, im Volksmund als Raucherhusten bezeichnet, betroffen. Bis 2020 wird sich COPD zur dritthäufigsten Todesursache und weltweit zur fünftgrößten Krankheitsbelastung entwickeln. Man geht davon aus, dass in Österreich mehr als 25 Prozent der über 40-Jährigen von COPD betroffen sind.
„Fehlendes Wissen ist schuld, dass die mit Husten, Atemnot und Leistungsschwäche einhergehende Krankheit oft nicht ernst genommen oder harmlos als Raucherhusten abgetan wird. Aufgrund des mangelnden Bewusstseins ist nur etwa jeder 10. COPD-Betroffene bei einem Arzt in Behandlung und erhält eine entsprechende Therapie“; so Rabmer-Koller. Eine Patientenbefragung habe ergeben, dass es rund zwei Jahre dauert, bis sich COPD-Betroffene mit ihrem Leidensdruck an den Arzt wenden. In dem von der Sozialversicherung herausgegebenen Buch „Husten -Atemnot-COPD“ aus der erfolgreichen Serie „Gesund werden – Gesund bleiben“ sind nicht nur allgemeine Informationen über die Krankheit zu finden, sondern auch Tipps zur Vorbeugung und ein konkreter „Fahrplan“, um das Leiden in den Griff zu bekommen.

Angebote zur Tabakentwöhnung
COPD kann verhindert bzw. der Verlauf der Krankheit stabilisiert werden, wenn Betroffene mit dem Rauchen aufhören. Die Hauptverbandschefin appelliert auch an alle medizinischen Experten, das Patientenbewusstsein zu schärfen. Darüber hinaus unterstützt die Sozialversicherung Raucher aktiv beim Aufhören: Das österreichweite Rauchfrei Telefon bietet unter der kostenlosen Nummer 0800810013 (Mo bis Fr von 10 bis 18 Uhr) Information bei der Planung, Umsetzung und Aufrechterhaltung der Rauchfreiheit. Auch der Informationsfolder zum Thema COPD und andere Broschüren zum Rauchstopp können beim Rauchfrei Telefon bestellt werden. Die Rauchfrei App www.rauchfreiapp.at steht ebenso kostenlos zur Verfügung. Ein niederschwelliges, spielerisches Angebot zum Rauchstopp finden Sie unter www.juliarauchfrei.at. Seit 2007 nutzen Professionisten aus dem Gesundheitswesen das Konzept „Rauchfrei per Fax“ des Rauchfrei Telefons, um interessierten Rauchern den Zugang zur Tabakentwöhnung zu erleichetern.
Nähere Infos zum Rauchfrei Telefon und den Angeboten auf www.rauchfrei.at.

Das Buch „Husten-Atemnot-COPD“ kann unter n.kaessmayer@medmedia.at direkt bestellt werden.

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall-und Pensionsversicherung Österreichs. Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,5 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige).

Rückfragen & Kontakt:

Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger
(++43-1) 71132-1120
presse@hvb.sozvers.at
http://www.hauptverband.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.