Danach im „WELTjournal +: Beppe Grillo: Protest-Bewegung auf Siegeszug“

Wien (OTS) In Italiens Erdbebengebiet müssen Tausende Menschen Weihnachten in Zelten und Notunterkünften verbringen. Sie haben bei dem schweren Beben in Amatrice im August alles verloren und sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – zeigt dazu am Mittwoch, dem 14. Dezember 2016, um 22.30 Uhr in ORF 2 Mathilde Schwabeneders Reportage „Italien – Weihnachten im Erdbebengebiet“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr „Beppe Grillo – Protest-Bewegung auf Siegeszug“: Der frühere Komiker und seine Protestbewegung „Fünf Sterne“ gehören zu den großen Siegern des gescheiterten Referendums in Italien. Grillo und seine Mitstreiter haben gegen die Reformpläne von Regierungschef Renzi mobilisiert. Käme es jetzt zu Neuwahlen, würden sie als stärkste Partei hervorgehen: In Umfragen liegen Beppe Grillo und seine euroskeptische „Fünf-Sterne-Bewegung“ mit 30 Prozent vor Renzis Sozialdemokraten.

WELTjournal: „Italien – Weihnachten im Erdbebengebiet“

ORF-Korrespondentin Mathilde Schwabeneder hat wiederholt aus dem Erdbebengebiet berichtet. Für das „WELTjournal“ kehrt sie zurück und zeigt Italiens wildromantisches Herz, das zutiefst getroffen ist. 299 Menschen starben bei dem Beben. Ganze Orte sind ausradiert. Wertvolles Kulturgut ist für immer verloren. Gerade als die Aufbauarbeiten beginnen, erschüttern weitere schwere Erdstöße das Zentrum der Apenninenhalbinsel. Die historische Stadt Norcia wird verwüstet. Und das Schlimmste: Die Angst bleibt. Denn bis heute hört die Erde nicht auf zu beben.

WELTjournal +: „Beppe Grillo – Protest-Bewegung auf Siegeszug“

Das „WELTjournal +“ zeigt, wie Beppe Grillos „Fünf-Sterne-Bewegung“ die Politikverdrossenheit vieler Italienerinnen und Italiener aufgefangen hat. Mit Kampagnen gegen das System Berlusconi, die weitverbreitete Korruption und den Einfluss der Mafia ist sie vor drei Jahren auf Anhieb als zweitstärkste Fraktion ins Parlament gewählt worden. Doch was passiert, wenn politische Ideale auf parlamentarische Arbeit treffen? Kann eine Bewegung gleichzeitig kompromisslos und demokratisch sein? Kann sie über ihre Politik im Internet abstimmen lassen und gleichzeitig einem Führerprinzip folgen? Ein demokratisches Experiment, dessen Betreiber gute Chancen hat, Italiens nächste Regierung zu bilden.

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