Danach „WELTjournal +: „Leben und Lieben – Beziehungen in Russland“

Wien (OTS) Beirut, St. Petersburg, Edinburgh, Genf – das ORF-Auslandsmagazin „WELTjournal“ setzt im Sommer seine erfolgreiche Serie von persönlichen Städteporträts der ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten bzw. seiner Reporterinnen und Reporter fort. Bereits zum 9. Mal präsentieren sie „ihre Stadt“ auf die etwas andere Art und geben Einblick in ihren Arbeitsalltag. Am Mittwoch, dem 11. August 2021, nimmt Russland-Korrespondentin Carola Schneider die Zuschauer/innen um 22.30 Uhr in ORF 2 mit in die alte Zarenstadt St. Petersburg. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Leben und Lieben – Beziehungen in Russland“.

Die weiteren Stationen der diesjährigen „WELTjournal“-Städteporträts:
Großbritannien-Korrespondentin Eva Pöcksteiner führt am 18. August durch die schottische Hauptstadt Edinburgh, die auf sieben Hügeln thront und deren Bewohner/innen mehrheitlich gegen den Brexit waren und die Unabhängigkeit von Großbritannien anstreben. Am 25. August zeigt Schweiz-Korrespondentin Raphaela Stefandl die Stadt mit der zweithöchsten Millionärsdichte weltweit, Genf am Genfersee in der französischen Schweiz.

WELTjournal: „Mein St. Petersburg“ – mit Russland-Korrespondentin Carola Schneider

Die alte Zarenstadt St. Petersburg, zu Sowjetzeiten Leningrad, gilt als die schönste Stadt Russlands. Allein in der historischen Innenstadt zeugen mehr als 2.300 Paläste, Prunkbauten und Schlösser vom Glanz des alten Kaiserreichs. „Fenster zu Europa“ wird die Stadt genannt, die erst 300 Jahre alt ist und für die ihr Erbauer Zar Peter I. Architekten aus Europa kommen ließ.
Im WELTjournal führt Russland-Korrespondentin Carola Schneider durch die nach Moskau größte und wirtschaftlich, kulturell und politisch bedeutendste Stadt Russlands. Carola Schneider zeigt die Kuppeln und Türme der Stadt im magischen Licht der „weißen Nächte“ ebenso wie eine ehemalige Fabrik aus der Sowjetzeit, die nun beliebter Treffpunkt für hippe junge Petersburger/innen ist. Einen ungewohnten Blick auf die Stadt bieten auch Ausflüge auf die Petersburger Hausdächer und durch die berühmten Innenhöfe, die schon Dostojewski in seinen Werken beschrieb. Weil eine Stadt aber vor allem durch die Menschen, die dort leben, geprägt wird, lässt Carola Schneider spannende Bewohner/innen von St. Petersburg zu Wort kommen:
Künstler/innen, die ihre Inspiration aus der Petersburger Geschichte schöpfen; junge Architekten, die behutsam zeitgenössische Bauten in die Zarenstadt integrieren; eine Zirkus-Direktorin mit jugendlichen Akrobaten aus sozial schwierigen Verhältnissen. Und nicht zuletzt eine junge Feministin, die wegen ihres Einsatzes für Frauen- und Minderheitenrechte vor Gericht steht. Sie alle beschreiben, warum St. Petersburg in ihren Augen die schönste und beeindruckendste Stadt der Welt ist.

WELTjournal +: „Leben und Lieben – Beziehungen in Russland“

Russland ist ein Land der Widersprüche, in dem Beziehungen, Liebe und Sex mit Tradition und Patriarchat kollidieren. Von Seiten des Staates und der orthodoxen Kirche werden traditionelle Werte und Rollenbilder hochgehalten, kinderreiche Familien gefördert. Doch in der Praxis werden 70 Prozent der Ehen geschieden, die meisten Russinnen haben nur ein bis maximal zwei Kinder und fast die Hälfte der Kinder wächst ohne Vater auf.
„WELTjournal +“ besucht eine russische Vorbildfamilie mit sieben Kindern, die von Präsident Putin persönlich ausgezeichnet wurde. Weiters ein junges Paar, das sein Leben ebenfalls traditionell gestaltet – vom zeremoniellen Brotbrechen bei der Hochzeit bis zur künftigen Rollenaufteilung. Auf der anderen Seite zeigt die Dokumentation, wie sich junge Russen und Russinnen gegen gesellschaftliche Vorgaben wehren und ihre Beziehung anders und ohne Kirche und Staat gestalten. Ein Streifzug durch die Vielfalt an Liebe, Ehe, Sex und Beziehungen im heutigen Russland.

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