Weltstadt Wien und die Peinlichkeit von Gelegenheitslenkern

Wien (OTS) Wenn man die Geschichte der Autotaxis und deren Lenker Revue passieren lässt, dann sieht man, dass ein ursprünglich hohes Niveau im Taxigewerbe nach und nach verringert wurde.

Zu lange haben unausgebildete Gelegenheitslenker aus den östlichen EU-Staaten in ungepflegten Schrottkarren, ohne überprüftes Leumundszeugnis und zusätzlichen Dumpingpreisen dem Wiener Taxigewerbe geschadet.

„Die Wiener Bevölkerung hat ein Recht auf gut ausgebildete, deutschsprechende Taxilenker und einen hohen Standard gepflegter Autotaxis“, so der Fraktionsobmann der Fachliste der gewerblichen Wirtschaft, KommR Karl Ramharter. Corona bedingt gab es hohe Umsatzeinbußen, Unternehmen wurden aufgelöst und Taxifahrer suchten sich andere Jobs.

Wir haben jetzt die Chance, durch das neue Gelegenheitsverkehrsgesetz, das Taxigewerbe wieder auf ein hohes Qualitätsniveau zu bringen, den Fahrgästen ausgebildete, deutsch sprechende Taxilenker zu bieten und damit auch Fahrer, welche sich abseits des Navigationssystems als Wien kundig erweisen.

Wenn wir uns auch Moment fragen, wo sind die Taxis hingekommen, so ist der aktuelle Lenkermangel in Zukunft eine Chance. Nur ein Fünftel der Bewerber schafft durch die neuen Richtlinien die Taxiprüfung und damit werden gut ausgebildete und Leumund überprüfte Taxilenker von ihrer Arbeit wieder leben können.

„Weniger Taxis bedeuten, dass für jeden einzelnen das Stück Kuchen größer geworden ist, dass Wien auf seine Taxler wieder stolz sein kann und die Fahrgäste wieder zufrieden sind“, schloss KommR Karl Ramharter.

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