Wien (OTS) Durch den Klimawandel und die stetig steigenden Temperaturen ist auch in Wiens Quellenschutzwäldern die Gefahr von Waldbränden allgegenwärtig. „Gerade in den heißen Sommermonaten, in denen der Boden sehr trocken ist, reicht oft eine achtlos weggeworfene Zigarette oder ein illegales Lagerfeuer, um einen Waldbrand auszulösen. Diese Brände können sich rasant ausbreiten und oft ganze Waldbestände vernichten“, betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Die Wiener Quellenschutzwälder sichern die hohe Qualität des Trinkwassers unserer Stadt. Deshalb ist uns die Erhaltung und Sicherung dieser Wälder auch besonders wichtig!“

Einen großen Beitrag zur Sicherung der Quellenschutzwälder tragen die Freiwilligen Feuerwehren bei. So unter anderem die Freiwillige Feuerwehr Nasswald mit ihren gut ausgebildeten Feuerwehrmännern und –frauen, die dafür sorgen, dass solche Brände schnellstmöglich gelöscht werden und so wenig Schaden wie möglich anrichten. „Aus diesem Grund wurden für jedes Revier Einzelkarten für die Feuerwehr bzw. die Bergrettung angefertigt. Vorhandene Forststraßen wurden je nach Befahrbarkeit in verschiedenen Farben kategorisiert und eingezeichnet. Markante Punkte wie etwa Hubschrauberlandeplätze oder Schranken wurden in den Karten eingezeichnet. Ein wesentlich wichtiges Detail der Karte, stellt der Gewässerkataster von Niederösterreich dar, denn damit wurden die vorhanden Gewässer nach Größe und Wassermenge gestuft hinterlegt“ so Forstdirektor Andreas Januskovecz.

„Um diese wichtige Arbeit noch besser verrichten zu können, hat die Stadt Wien bereits vor dem Sommer ein gebrauchtes, aber am neuesten Stand der Technik, ausgestattetes Feuerwehrauto zur Verfügung gestellt.“ Somit ist die zukünftige erfolgreiche Bekämpfung von Bränden aller Art gewährleistet.

Wiens Quellenschutzwälder sind wichtig für die Wasserqualität

Die Wälder, aus denen Wien täglich sein quellfrisches Wasser bezieht, liegen weit außerhalb der Stadt, auf Rax, Schneeberg und Hochschwab. Die Quellenschutzgebiete der Stadt Wien umfassen rund 32.930 Hektar, das entspricht etwa vier Fünftel der Fläche von Wien. „Wichtig ist uns, diese Wälder naturnah zu erhalten und zu bewirtschaften – denn nur so sichern wir die hohe Qualität des Wiener Wassers“, betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. Dafür ist modernste Technologie im Einsatz, darunter auch ein Hybridseilkran. Das Kippmastseilgerät mit Hybridtechnologie arbeitet nicht ausschließlich mit einem Dieselmotor, sondern auch mit einem Elektromotor. Der Treibstoffverbrauch reduziert sich daher auf bis zu einem Zehntel von herkömmlichen Seilkränen. Weiters finden sich auch weniger potentiell gefährliche Betriebsstoffe im Arbeitsgerät. Die Gefahr Waldboden zu verschmutzen, reduziert sich dadurch erheblich.

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