„Mahü-Spirit“ fürs neue „Ikea-Grätzel“

Wien (OTS/RK) Die kürzlich erfolgte Eröffnung des autofreien Möbelhaus beim Westbahnhof nehmen die Grünen Wien zum Anlass, um die Erweiterung der Begegnungszone Mariahilfer Straße über den Gürtel hinaus zu verlangen. Es sei „ein Erfolg der grünen Stadtplanung, dass für ein großes Möbelhaus keine Grünräume am Standrand versiegelt wurden“, sagte der nicht amtsführende Stadtrat Peter Kraus bei einem Pressegespräch heute Donnerstag. Jetzt solle die Chance ergriffen und eine „Grüne Pforte“ in die Mariahilfer Straße geschaffen werden, so die Grünen, die dort statt einer „Durchzugsstraße ein Wohngebiet mit heller Straßenpflasterung, mehr Grün durch große Bäume und mehr Platz für alle“ schaffen wollen.

Klimaschutz und Klimaanpassung gingen mit einer verkehrsberuhigten Mariahilfer Straße „Hand in Hand“, die Wiener Stadtregierung verpasse „eine weitere wichtige Chance auf ein funktionierendes, verkehrsberuhigtes und klimafites Grätzel auf Kosten der Anrainer und Anrainerinnen“, kritisierten die Grünen.

„Besonders wütend“ mache Kraus, „dass der Bürgermeister zwar zur Eröffnung des neuen Möbelhauses geht, die Stadtregierung aber gleichzeitig viele Maßnahmen im Kampf gegen die Klimakatastrophe in der ganzen Stadt stoppt“. Das neue Möbelhaus selbst bringe über 200 Arbeitsplätze und KundInnen-Frequenz in die äußere Mariahilfer Straße, dieser „Impuls“ solle durch eine attraktive Geschäftsstraße verstärkt werden, so die Wiener Grünen.

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