Wien (OTS/RK) Die Wiener NEOS haben heute ihre Forderung nach schärferen Impf-Vorschriften bekräftigt. Die jüngst bekannt gewordenen Masernfälle in Tirol und der Steiermark zeigten, dass es einer „deutlich höheren Durchimpfungsrate“ in Österreich bedürfe. Nur so könne ein sogenannter „Herdenschutz“ garantiert werden und besonders gefährdete Menschen wie Immunkranke, Kleinkinder oder ältere Menschen geschützt werden, sagte Klubobmann Christoph Wiederkehr. Hier sei die Politik gefordert, konkrete Maßnahmen zu setzen – etwa den Bezug der Familienbeihilfe an die Durchführung von Impfungen zu knüpfen. Würden Eltern ihren Kindern die „wichtigsten Impfungen“ – wie die „Sechsfachimpfung“, jene gegen Masern, Mumps und Röteln sowie gegen Pneumokokken – verweigern, solle die Auszahlung der Beihilfe stufenweise reduziert werden, bis hin zur Streichung, so Wiederkehr.

NEOS-Gemeinderat Stefan Gara forderte, dass Schulen und Kindergärten das Thema Impfen stärker in den Vordergrund rücken müssten. Außerdem müsse es an öffentlichen Schulen eine Erhebung des Impfstatus geben. Gara ortete zudem einen „Mangel an Evidenz“ bei der Durchimpfungsrate: Es gebe dazu keine konkreten Zahlen, sondern lediglich Hochrechnungen und Schätzungen, kritisierte Gara. Auch deshalb sei der elektronische Impfpass so entscheidend, denn dieser sei ein „wichtiges Element der Information“, so Gara. Er forderte, dass das derzeit laufende Pilotprojekt, welches Null- bis 6-Jährige umfasse, auf alle Altersgruppen ausgedehnt werden müsse. Zudem müsse es die Möglichkeit geben, bereits erhaltene Impfungen in den Pass nachzutragen. Unklar sei derzeit auch noch, wie Schul- und AmtsärztInnen an das System angebunden werden sollen. Es sei aber wichtig, auch sie von Anfang an in den elektronischen Impfpass einzubinden.

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