Die Wiener Städtische setzt auch im klassischen Versicherungsgeschäft auf Blockchain und verwendet die innovative Technologie in der Transportversicherung.

Wien (OTS) Das Firmengeschäft der Wiener Städtischen stellt in der Transportversicherung jährlich bis zu 3.000 Versicherungszertifikate aus. Dabei handelt es sich um unverzichtbare Dokumente, mit denen Versicherungsnehmer bzw. Dritte eine Leistung in Anspruch nehmen können. Durch den Einsatz der Blockchain-Technologie können Kunden diese künftig selbst erstellen. „Das Thema Blockchain ist in der Wiener Städtischen längst keine Neuheit mehr. Neu ist jedoch der Einsatz im täglichen Versicherungsgeschäft“, erläutert Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung. „In der Transportversicherung des Firmengeschäfts profitieren Kundinnen und Kunden künftig von den zahlreichen Vorteilen der Technologie!“

Neue Plattform spart Zeit

Kunden der Wiener Städtischen können in der Transportversicherung die benötigten Versicherungszertifikate für bevorstehende Transporte über eine eigene Plattform erstellen – selbstständig und rund um die Uhr. Dadurch sparen sie wertvolle Zeit, denn die Versicherungszertifikate können unmittelbar vor ihrem Einsatz erstellt werden, ohne sich Tage oder Wochen vorher darum kümmern zu müssen. Jeder Kunde verfügt über ein eigenes Nutzerprofil, das – je nach bestehendem Vertrag – gewissen Parametern unterliegt. Diese Parameter entscheiden darüber, für welche Transporte Zertifikate vom Versicherungsnehmer eigenständig erstellt werden können. Um ein Zertifikat zu erhalten, gibt der Kunde die Eckdaten des Transportes, wie die Route, das Transportmittel oder den Warenwert, auf der Plattform ein. Entsprechen diese Details dem Versicherungsvertrag, kann der Kunde das Dokument downloaden und ausdrucken. Abgewickelt wird das Geschäft über eine eigens geschaffene Plattform, die vom Schweizer Startup Versicherix erstellt wurde. „Wir haben mit Versicherix einen idealen Partner gefunden, der schon seit Jahren beweist, dass er Blockchain-Transaktionen hochprofessionell umsetzt“, sagt Wendler.

Entsprechen Transporte aus diversen Gründen nicht dem zugrundeliegenden Versicherungsvertrag, kann der Vorgang über die Plattform vorerst nicht abgeschlossen werden. In diesem Fall wird ein Underwriter verständigt, der nach individueller Prüfung das Zertifikat genehmigen oder ablehnen kann. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Zertifikate ausgestellt werden können, die vertraglich nicht gedeckt sind. Auch der Empfänger der Waren profitiert von der neuen Technologie: Sobald er das Dokument erhält, kann er es über dieselbe Plattform prüfen und validieren lassen.

Aktuell befindet sich das System in der Testphase, ab April erstellen die ersten Kunden der Wiener Städtischen ihre Zertifikate selbstständig über die Plattform. Eine flächendeckende Ausrollung für alle Kunden, die die Plattform nützen möchten, erfolgt noch im Laufe des Jahres.

Blockchain: Die Technologie der Zukunft

Die Blockchain-Technologie ermöglicht es, verschiedenen Parteien Konsens über die Existenz, den Status und die Entstehung von geteilten Informationen zu schaffen und zu pflegen. In der Versicherungsbranche kann diese Technologie in den vielfältigen Partnernetzwerken eingesetzt werden. Mit Hilfe von Blockchain ist es möglich, komplexe Standardprozesse über Unternehmensgrenzen hinweg auditsicher und kostengünstig zu automatisieren.

Die Presseaussendung finden Sie auch unter wienerstaedtische.at.

Rückfragen & Kontakt:

WIENER STÄDTISCHE Versicherung
Unternehmenskommunikation
Schottenring 30, 1010 Wien

Christian Kreuzer – Leitung
Tel.: +43 50 350 – 21336
E-Mail: c.kreuzer@wienerstaedtische.at

Cornelia Prinz
Tel.: +43 50 350 – 21096
E-Mail: cornelia.prinz@wienerstaedtische.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.