WIENWERT wird kurzfristig die Aufforderung zur Rechtfertigung der Finanzmarktaufsicht schriftlich beantworten und ein Gespräch mit der Behörde zur Klärung des Sachverhalts suchen.

Stefan Gruze, CEO

Ich lebe seit meinem Amtsantritt eine offene und transparente Kommunikation unter Einhaltung sämtlicher anwendbarer Bestimmungen, egal ob es sich um positive oder negative Nachrichten handelt.

Stefan Gruze, CEO

Wien (OTS) Die WIENWERT AG gibt bekannt, dass sie am 21.7.2017 eine Aufforderung zur Rechtfertigung seitens der Finanzmarktaufsicht (FMA) mit dem Vorwurf der irreführenden Werbung und des fehlenden Prospekthinweises gemäß § 16 Z 3 iVm § 4 KMG in Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot der WIENWERT-Unternehmensanleihe 1-2017 (ISIN AT0000A1W4Q5 – bis zu EUR 5 Millionen, 5,25 %, Schuldverschreibungen fällig 2020) erhalten hat.

Die von der FMA dargelegten Vorwürfe beziehen sich insbesondere auf die für WIENWERT nicht nachvollziehbare Rechtsmeinung, dass die WIENWERT AG

1. durch die Veröffentlichung von “betont positiven Informationen über die Finanzlage der WIENWERT AG anhand der Kennzahlen ‚EUR 4,74 Millionen Eigenkapital, 96% Eigenkapitalquote‘ und zusätzlich in der im Internetauftritt der WIENWERT AG unter www.wienwert.at abrufbaren Presseaussendung vom 11.5.2017 mit den Schlagworten ‚Die WIENWERT glänzt mit hervorragenden Bilanzkennzahlen‘ das Vorhandensein besonderer Sicherheiten nahe gelegt und das tatsächliche Risiko des Erwerbs der Anleihe, insbesondere dass mit dem Erwerb indirekt eine Investition in die Muttergesellschaft WW Holding AG – deren Finanzlage sich zum Angebotszeitraum als kritisch darstellt – verbunden ist, nicht hinreichend klargestellt hat”; sowie

2. mit den getätigten Aussagen “im Werbevideo auf www.wienwert.at in Zusammenschau mit der Verwendung des Ortsnamens ‘Wien’ im Firmenwortlaut, eines schematisch dargestellten und in roter Farbe gehaltenen Stephansdoms im Firmenlogo und der bevorzugten Verwendung der Farbe Rot im Außenauftritt der WIENWERT AG, insbesondere im Internet- und Werbeauftritt, den unrichtigen Eindruck erweckt hat, dass es sich bei der WIENWERT AG um ein Unternehmen zumindest mit einem Naheverhältnis zur Stadt Wien handelt”.

Des Weiteren besteht der seitens WIENWERT nach eingehender Evaluierung nachvollziehbare Vorwurf der FMA, dass nicht alle Werbemittel – insbesondere Werbebanner im Internet und eine Radiowerbung – “einen Hinweis enthielten, dass ein Prospekt samt allfälligen ändernden und ergänzenden Angaben veröffentlicht wurde und wo die Anleger ihn erhalten können”.

WIENWERT-CEO Stefan Gruze hält hierzu fest: Ich lebe seit meinem Amtsantritt eine offene und transparente Kommunikation unter Einhaltung sämtlicher anwendbarer Bestimmungen, egal ob es sich um positive oder negative Nachrichten handelt. Ich begrüße grundsätzlich die Ziele der FMA, insbesondere das Vertrauen in einen funktionierenden österreichischen Kapitalmarkt zu stärken und Anleger sowie Gläubiger zu schützen, ich schätze die nicht immer einfache Arbeit der FMA zutiefst. Wir haben offensichtlich tatsächlich bei Werbebannern im Internet den sogenannten ‘Prospekthinweis’ vergessen, hier werde ich als vertretungsbefugtes Organ jede gerechte Strafe akzeptieren und entschuldige mich für diesen Fehler. Nach Ansicht von WIENWERT handelt es sich bei den restlichen Vorwürfen jedoch um grobe Missverständnisse. Weder findet indirekt eine Investition in die WW Holding AG statt, noch wollten wir mit dem Slogan ‚Wir investieren in unsere Stadt‘ jemals kommunizieren, in einem Naheverhältnis zur Stadt Wien zu stehen. Ich empfinde jegliche Kommunikation mit der FMA als ausgesprochen konstruktiv und lade die FMA aus diesem Grunde ein, jederzeit vollumfänglich Einsicht in unsere Unterlagen zu nehmen. WIENWERT wird kurzfristig die Aufforderung zur Rechtfertigung der Finanzmarktaufsicht schriftlich beantworten und ein Gespräch mit der Behörde zur Klärung des Sachverhalts suchen.” 

WIENWERT investiert ausschließlich in leistbares Wohnen in Wien und der Emissionserlös der neuen WIENWERT-Unternehmensanleihe 1-2017 wurde vor allem für die Akquisition von neuen Grundstücken aufgewendet. So wurden zwischenzeitlich die Kaufverträge für zwei Grundstücke im 21. Bezirk in Wien unterfertigt und sollen dort rund 80 Millionen Euro investiert werden, um in den nächsten Jahren rund 550 Mietwohnungen zu errichten. Ein weiterer Kaufvertrag für ein Grundstück im 3. Bezirk in Wien wurde ebenso bereits unterfertigt, ein anderer für ein weiteres Grundstück im 21. Bezirk in Wien soll demnächst unterfertigt werden. WIENWERT AG hat eine exklusive Zusammenarbeit mit einem Pensionsfonds aus dem EU-Raum abgeschlossen, mit dem alle Projekte gemeinsam langfristig finanziert werden.

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