Strafzölle im Airbus-Boeing-Streit bleiben ausgesetzt – Winzig: “Erfreulicher erster Schritt in neue Phase der transatlantischen Beziehungen”

Brüssel (OTS) “Das ist ein deutliches und gutes Zeichen für den Neustart der EU-USA-Beziehungen im Wirtschafts- und Handelsbereich”, sagen die ÖVP-Europaabgeordneten Angelika Winzig und Simone Schmiedtbauer. “Das fünfjährige Aussetzen der gegenseitigen Strafzölle, die wegen des Subventionsstreits um Airbus und Boeing verhängt worden waren, bringt spürbare Erleichterung für die Wirtschaft in Europa und in Österreich. Dieser Fortschritt nach fast 20 Jahren harter Auseinandersetzungen ist ein erfreulicher erster Schritt in eine neue Phase der transatlantischen Beziehungen. Der sehen wir mit Zuversicht entgegen”, sagt Angelika Winzig, Delegationsleiterin und Handelssprecherin der ÖVP im Europaparlament zur heutigen Verständigung zwischen EU und USA auf ein Moratorium der Strafzölle im Boeing-Airbus-Streit beim EU-USA-Gipfel.

Die gegenseitigen Strafzölle haben vor allem Flugzeugteile und landwirtschaftliche Produkte betroffen. “Die heutige Regelung lässt den europäischen und österreichischen Exporteuren bei der Lieferung in die USA wieder mehr Luft zum Atmen. Jetzt müssen wir die Zeit nutzen, um eine endgültige und nachhaltige Einigung zu erzielen. Als nächsten Schritt wollen wir zügig den Streit um die Zölle auf Stahl und Aluminium beilegen. So rücken wir näher mit unserem wichtigen Partner USA zusammen. Die Lösungsorientiertheit von US-Präsident Biden ist begrüßenswert, denn es ist in unser beider Interesse, gemeinsam das Auftreten gegenüber China zu koordinieren und globale Technologiekonzerne zu regulieren”, sagt Winzig.

Simone Schmiedtbauer, Agrarsprecherin der ÖVP im Europaparlament, ergänzt: “Vor allem die Landwirte in Frankreich, Spanien und Italien haben unter den Strafzöllen auf Agrarprodukte gelitten und sind unverschuldet zum Handkuss gekommen – für einen Handelsstreit um illegale Subventionen in der Flugzeugbranche. Ein positiver Neustart der transatlantischen Beziehungen ist mehr als nötig, um auch für unsere Landwirte wieder ein Stück mehr Planungssicherheit zu schaffen. Neben dem Brexit, dem Klimawandel und möglichen neuen EU-Auflagen kommt uns eine Sorge weniger gerade recht.” (Schluss)

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