Kritik von CDU-Abgeordnetem Liese “unverständlich und unangebracht” – Ziel ist transparente Versorgung aller Mitgliedstaaten mit Impfstoffen

Brüssel (OTS) “In der Europäischen Union wird immer von mehr Solidarität gesprochen. Diese fordern wir im Sinne einer fairen Verteilung von Impfstoffen auch ein. Alle Mitgliedstaaten sollen hier gleichbehandelt werden. Die Kritik unseres CDU-Kollegen Peter Liese ist für mich unverständlich und unangebracht. Er spricht immer von einem europäischen Weg und für mich bedeutet der europäische Weg eine umfassende transparente Versorgung aller Mitgliedstaaten mit genügend Impfstoffen. Nur so können wir das Ziel erreichen, bis Sommer 70 Prozent der EU-Bürgerinnen und -Bürger zu impfen, die es möchten”, sagt Angelika Winzig, Delegationsleiterin der ÖVP im Europaparlament zu wiederholten Vorwürfen des CDU-Europaabgeordneten Peter Liese gegenüber dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz.

“Statt hier Länder gegeneinander ausspielen zu wollen, sollte Liese sich besser für eine Erweiterung der Produktionskapazitäten von Impfstoffen in Europa einsetzen. Auch wenn einige Mitgliedstaaten auf unterschiedliche Impfstoffe gesetzt haben, darf das zu keiner Zwei-Klassengesellschaft führen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich dafür eingesetzt, zusätzliche 10 Mio. an Impfdosen zu beschaffen. Diese müssen jetzt dafür genutzt werden, um alle Mitgliedstaaten auf den gleichen Impfstand zu bringen. Das wäre für mich gelebte europäische Solidarität”, schließt Winzig. (Schluss)

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