Mit dem größten Investitionsförderprogramm seit Jahrzehnten geht die „Entfesselung“ der Wirtschaft voran, sind WK-Präsident Mandl und WB-Obmann Pacher überzeugt.

Klagenfurt (OTS) „Nur Investitionen von Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, garantieren Einkommen und sichern den Wohlstand im Land.“ Nach vier Jahren mit stagnierenden bis leicht rückläufigen Wachstumszahlen in Kärnten geht es für Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl und WB-Landesgruppenobmann Franz Pacher nun darum, endlich wieder Investitionen umzusetzen. Diese größte Investitionsoffensive seit vielen Jahren in Kärnten und in Österreich besteht aus drei Teilen:

Mandls Wirtschaftsoffensive: Ein voller Erfolg war die Kärntner Investitionszuwachsprämie in Höhe von 3,5 Millionen Euro, die Mandl und Wirtschaftslandesrat Christian Benger mit Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ausverhandelt hat. Mandl: „Dieses Programm ist mittlerweile fast ausgeschöpft und hat knapp 80 Millionen an Investitionen für Kärnten generiert.“ Weitere Schwerpunkte der im Juni präsentierten Offensive sind maßgeschneiderte KWF-Angebote, die Einrichtung einer Online-Investitionsplattform, eine Verstärkung der Exportoffensive und eine deutliche Bürokratieentlastung in Zusammenarbeit mit Landeshauptmann Peter Kaiser.

Mitterlehners Wirtschaftspaket: Heimische Unternehmen können nun – in Kärnten sogar zum zweiten Mal – von einer Investitionszuwachsprämie von 15 Prozent (Investitionszuwachs zwischen 50.000 und 450.00 Euro für Unternehmen bis 49 Mitarbeiter) bzw. 10 Prozent (Investitionszuwachs zwischen 100.0000 und 750.000 Euro, 50 bis 250 Mitarbeiter) profitieren. Mandl: „Österreichweit werden damit 10.000 Unternehmen mit 175 Millionen Euro unterstützt. Wir erwarten uns durch diese Investitionen Zuwächse von 1,2 Milliarden Euro und die Schaffung von 25.000 neuen Arbeitsplätzen.“ In der gleichen Größenordnung sollen auch kommunale Investitionen wachstumsbelebend gefördert werden. Darüber hinaus soll eine neue Mittelstandsfinanzierungsgesellschaft die Investitionsfinanzierung für Unternehmen erleichtern.

Modernisierung der Gewerbeordnung: Die massive Entbürokratisierung des Betriebsanlagenrechts ist ein Schritt zur oft genannten Entfesselung der Wirtschaft, ist der frühere WK-Präsident und weiterhin WB-Landesobmann Franz Pacher überzeugt. Ihm liegt die Ausbildung sehr am Herzen: „Denn gut ausgebildete Mitarbeiter sind das Kapital, mit dem Investitionen erst erfolgreich umgesetzt werden können.“ Von den 5000 jungen Menschen, die in Kärnten nach Absolvierung der Schulpflicht über ihre Zukunft entscheiden müssten, würden 53 Prozent eine duale Ausbildung wählen, die weltweit hohe Anerkennung genieße, unterstrich Pacher: „Die reglementierten Gewerbe sind die Schiene zur Meisterprüfung, und der Erfolg gibt uns recht.“

Darüber hinaus begrüßte Pacher die Ausweitung der Nebentätigkeiten auf 30 Prozent bei freien und auf 15 Prozent bei gebundenen Gewerben, um die Arbeit in der Praxis zu ver-einfachen und zu beschleunigen. Für unqualifizierte Zwischenrufe von außen hat Pacher im Ringen um eine tragfähige Reform der Gewerbeordnung wenig Verständnis:
„Flapsige Sager haben hier keinen Platz, wir sind immerhin für die Gestaltung der Zukunft für unsere Unternehmen verantwortlich.“

Und die heimischen Unternehmen würden die Modernisierung mit Augenmaß begrüßen, ist WK-Präsident Mandl überzeugt: „Eine aktuelle Blitzumfrage unter 400 betroffenen Betrieben in der Steiermark beweist, dass fast zwei Drittel der Unternehmer eine unüberlegte und willkürliche Liberalisierung, wie sie von den Neos, den Grünen und einer industriellen Vorfeldorganisation lautstark gefordert wird, klar ablehnt.“ Ebenso viele fürchten bei einer völligen Freigabe des Gewerbezugangs mangelnde Professionalität, denn für 80 Prozent der Befragten steht das fachspezifische Know-how an erster Stelle der Qualifikationen, die ein Unternehmensgründer mitbringen sollte. Mandl: „Die nunmehr vorliegende Reform der Gewerbeordnung ist ein großer Schritt in die richtige Richtung und vervollständigt damit eine Investitionsoffensive, die sich sehen lassen kann – und die der Standort Österreich auch dringend braucht.“

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