Vermögenssteuern falsches Signal – Erwirtschaften muss vor Umverteilen kommen – Starke Wirtschaft in Hinblick auf Herausforderungen wichtig

Wien (OTS) Wirtschaftsbund-Präsident Dr. Christoph Leitl und Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner begrüßen die Ablehnung von Vermögenssteuern durch Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner in der heutigen ORF-Pressestunde.„Die Diskussion um die Einführung von Vermögenssteuern geht in die komplett falsche Richtung. Damit stärken wir weder die Wirtschaft noch den Standort – ganz im Gegenteil. Es wäre ein verheerendes Signal vor allem in Hinblick auf heimische Investitionstätigkeiten. Und Investitionen brauchen wir jetzt. Nur wenn wieder mehr investiert wird und wir die Betriebe entlasten, schaffen wir Wachstum und in weiterer Folge Arbeitsplätze“, betont Haubner.

Die Wirtschaft müsse jetzt wieder mehr ins Zentrum der Bemühungen rücken. „Es gibt derzeit viel Unsicherheit in Österreich aber auch international. Wir sehen uns mit großen Veränderungen und Herausforderungen konfrontiert. Daher ist es jetzt, mehr denn je, wichtig, dass wir unsere Kraft und Anstrengung in die Wirtschaft investieren. Denn eine starke Wirtschaft sorgt für neue Arbeitsplätze und für Wohlstand in Österreich. Eine starke Wirtschaft sichert auch unsere globale Wettbewerbsfähigkeit“, betont Haubner. Alle Kraft der Wirtschaft sei auch in Hinblick auf die Finanzierung unseres Sozialsystems unerlässlich. „Es ist eine einfache Rechnung. Wir müssen zuerst etwas erwirtschaften bevor wir umverteilen können. Zeitgleich müssen wir aber auch notwendige Reformschritte – Stichwort Mindestsicherung – angehen“, so Haubner.

In puncto Gewerbeordnungsreform sehen der Wirtschaftsbund-Präsident und Generalsekretär einen gelungenen Vorschlag auf dem Tisch. „Mit diesem Vorschlag sind Qualität und Qualifikation im Sinne der Konsumenten, der Jugendausbildung und der Betriebe gesichert“, betont Leitl. Zudem habe man wichtige Erfolge in Hinblick auf Vereinfachungen im Betriebsanlagerecht erzielt. „Gewerbeanmeldungen sind zukünftig gratis. Betriebsanlageverfahren werden schneller, einfacher und kostengünstiger. Dadurch sparen sich die Unternehmer Zeit, Geld und Nerven“, so Haubner.

Abschließend appelliert der Wirtschaftsbund-General: „Wir verlaufen uns derzeit in vielen unnötigen Diskussion. Wir müssen unseren Fokus darauf legen, was zählt, nämlich: dem unternehmerischen Mittelstand unter die Arme zu greifen, die Betriebe nachhaltig zu entlasten, wichtige Reformen zügig umzusetzen und somit den Standort Österreich zu stärken. So schaffen wir neue Arbeitsplätze und können so sicher in die Zukunft blicken.“

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Wirtschaftsbund
Anja Mayer
Pressesprecherin
+43 (0)1 5054796-13,Mobil: +43 (0)664 88424203
a.mayer@wirtschaftsbund.at
http://www.wirtschaftsbund.at www.facebook.com/WirtschaftsbundOesterreich



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.