Von der Osterruhe betroffene Händler fürchten, dass Lebensmittelketten ihr Sortiment mit Non-Food-Produkten erweitern

Wien (OTS) „Obwohl der Fachhandel nachgewiesen nicht für steigende Ansteckungszahlen verantwortlich ist, wird tausenden Fachhändlern in Ost-Österreich eine Osterruhe verordnet. Da stößt es vielen sauer auf, wenn zum Ostergeschäft einige Lebensmittelhändler wieder ihr Sortiment erweitern und Non-Food-Produkte anbieten. Zu Ostern vor einem Jahr haben wir bereits gesehen, wie unsolidarisch mit dem Handel umgegangen wurde und mit dem Verkauf von nicht lebensnotwendigen Produkten wie Heimwerkerzubehör, Spielzeug und Gartenprodukten große Umsätze gemacht wurden. Viele fürchten, dass sich dieses Verhalten mancher Lebensmittelketten wiederholen könnte“, so WB-Generalsekretär Egger. Lobend sei hier die Rewe-Gruppe erwähnt, die im Herbst-Lockdown freiwillig keine Non-Food-Produkte zum Verkauf anbot.

Egger: Anschober muss Solidaritätsverordnung für den Osterfrieden erlassen!

„Der Handel hat ohnehin schwer unter der Krise gelitten, es wäre finanziell eine große Hilfe und für die Stimmung im Land hilfreich, wenn der Gesundheitsminister hier eine Solidaritätsverordnung durchsetzt, die den Verkauf von Non-Food-Produkten um Ostern regelt. In diesen schwierigen Zeiten ist es noch wichtiger, zusammenzustehen und keine Profite auf dem Rücken anderer zu erwirtschaften. Durch diese Krise kommen wir nur gemeinsam“, so Egger abschließend.

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