Veranstaltung von MeinMed und der MAS Alzheimerhilfe

Wien (OTS) Wenn am 21. September der Weltalzheimertag begangen wird, steht dieser auch im Zeichen von 145.000 in Österreich lebenden Menschen mit Demenz. Die MAS Alzheimerhilfe, seit vielen Jahren verlässlicher Partner von Betroffenen und begleitenden Angehörigen, und die MeinMed-Veranstaltungsreihe schnüren zu diesem Anlass ein umfassendes Informationspaket.

Das Herzstück des „Wissensforum Demenz“ bildet eine Podiumsdiskussion, die am Campus der Johannes Kepler Universität in Linz stattfindet. Unter dem Titel „Der Demenz immer einen Schritt voraus: Prophylaxe und die Herausforderungen der Zukunft“ kommen am 21. September vier Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen. Neben Prim. Dr. Elmar Kainz, MBA, von der Klink für Neurologisch-Psychiatrische Gerentologie und Mag. Gerald Kienesberger, Geschäftsleitung der MAS Alzheimerhilfe, diskutieren auch Mag.a Brigitte Juraszovich, eine Pflegerin mit jahrzehntelanger Berufserfahrung, und Hanna Fiedler, Vizepräsidentin der IG-Pflege.

Mit der Betrachtung des Themas aus verschiedenen Blickwinkeln wollen die Veranstalter nicht zuletzt auch ein Tabu brechen, wie die MAS Alzheimerhilfe erklärt: „Obwohl sich gerade in den letzten Jahren viel getan hat, ist das Thema Demenz nach wie vor tabubehaftet und die Betroffenen werden stigmatisiert. Im Sinne der Früherkennung und der Lebensqualität von betroffenen Familien, ist es aber immens wichtig, dass wir dem Thema den Schrecken nehmen.”

Zusätzliche Angebote finden Interessierte im Internet. Mehrere Webcasts rund um den Themenkomplex Demenz werden an ausgewählten Terminen live übertragen und sind danach in der Videothek von MeinMed.at abrufbar. Auch hier liegt der Fokus auf vermeintlich heiklen Randthemen, deren Besprechung besonders viel Vorsicht erfordert. Großes Interesse weckte zuletzt etwa der Online-Vortrag „Junge Menschen mit Demenz“, der ein seltenes aber umso grausameres Gesicht der Krankheit erläutert. Und ab 1. September zeigt MAS-Demenztrainerin Elke Mahnert in fünf Mitmach-Videos, wie Körper und Geist trainiert werden können. Ausgestrahlt werden diese Videos auf MeinMed.at sowie auf www.alzheimerhilfe.at

Birgit Frassl und Marlis Rumler, als Geschäftsführerinnen der RegionalMedien Gesundheit für die MeinMed-Reihe verantwortlich, betonen den optimistischen Charakter der Veranstaltungen: „Mit dem ‚Wissensforum Demenz‘ wollen wir Betroffenen, aber vor allem auch deren Umfeld Mut machen. Sprechen wir über diese Krankheit und verschweigen Sie nicht.“

Stimmen

MAS Alzheimerhilfe: „Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt. In Österreich leben etwa 145.000 Menschen mit Demenz. Eine solche Erkrankung stellt sowohl die Betroffenen als auch ihre Angehörigen vor eine Reihe von Schwierigkeiten. Obwohl sich gerade in den letzten Jahren viel getan hat, ist das Thema Demenz nach wie vor tabubehaftet. Im Sinne der Früherkennung und der Lebensqualität von betroffenen Familien ist es aber immens wichtig, dass wir dem Thema den Schrecken nehmen. Die Vortrags-Reihe von MeinMed in Kooperation mit der MAS Alzheimerhilfe nimmt sich den Grenzbereich des Tabuthemas Demenz/Alzheimer vor: Trauer und Demenz, Vorsorge und junge Betroffene. Die Reihe will auch Mut machen und zeigen, dass es ein gutes Leben mit Demenz gibt. Mit medizinischer Betreuung und psychosozialen Methoden gelingt es, die Stadien der Demenz zu verlangsamen, was einen enormen Gewinn an Lebensqualität bedeutet.“

Birgit Frassl und Marlis Rumler, Geschäftsführerinnen der RegionalMedien Gesundheit: „Die Demenz bedeutet einen großen Einschnitt im Leben der Betroffenen und deren Angehörigen. In unserer langjährigen Zusammenarbeit mit der MAS Alzheimerhilfe war es uns aber trotzdem oder gerade deswegen immer ein Anliegen, Hoffnung zu machen. Unter diesen Vorzeichen entstand unter anderem die kostenlose Online-Schulung „Demenz & Ich“, die pflegende Angehörige in ihrem Alltag unterstützt. Mit dem ‚Wissensforum Demenz‘ wollen wir Betroffenen, aber vor allem auch deren Umfeld Mut machen. Sprechen wir über diese Krankheit und verschweigen sie nicht.“

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