Bericht des Weltklimarats zeigt Notwendigkeit des Handelns – raschere Genehmigungs-Verfahren, Technologieoffenheit und Anreize für Investitionen nötig

Wien (OTS) „Der Bericht des Weltklimarats IPCC, wonach die Erderwärmung um 1,5 Grad bereits im Jahr 2030 erreicht wird, zeigt einmal mehr: Wir müssen vom Reden ins Tun kommen und rasch die nötigen Weichenstellungen für einen funktionierenden Klimaschutz schaffen“, sagt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Große Mengen an erneuerbarer Energie herzustellen, die dafür notwendigen Stromleitungen und Speichermöglichkeiten zu errichten, werde immer dringlicher. „Hier brauchen wir so rasch wie möglich die nötigen Investitionen und für diese müssen die Grundvoraussetzungen stimmen“, so Kopf.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen sind raschere Genehmigungs-Verfahren: „Bei größeren klimarelevanten Projekten wie Wasserkraftwerken dauern die Genehmigungsverfahren derzeit zehn Jahre. Wenn wir die Energiewende schaffen wollen, muss das in höchstens einem Drittel dieser Zeit möglich sein“, fordert Kopf.

Aber auch Technologieoffenheit ist dem WKÖ-Generalsekretär zufolge ein Gebot der Stunde. „Wasserstoff, synthetisches Methan, Biofuels oder E-Fuels haben großes Potenzial. Vor allem im Verkehrsbereich dürfen wir nicht nur auf E-Mobilität setzen, denn ich bin überzeugt: Für die Mobilitätswende wird nicht eine Technologie allein die Lösung sein, sondern wir brauchen ein Bündel an innovativen Technologien“, so Kopf.

Fest stehe jedenfalls, dass Investitionen in die Forschung und Entwicklung dieser Zukunftstechnologien sowie in Klimaschutzmaßnahmen wie Photovoltaikanlagen, thermische Sanierung von Gebäuden etc. rasch erfolgen müssen. Die Unternehmen seien zu weiteren Investitionen in klimaschonende Produktionsweisen und Anlagen bereit. „Wir brauchen aber auch entsprechende Anreize für klimaschonende Investitionen, um den Betrieben Planungssicherheit zu geben,“ sagt Kopf. Und er ergänzt: „Wenn wir Klimaschutz ernst nehmen, müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Nut so werden wir die notwendigen Investitionsprojekte rechtzeitig realisieren können.“ (PWK 389/DFS)

Rückfragen & Kontakt:

Sonja Horner
Wirtschaftskammer Österreich
Sprecherin des Präsidenten
T 0590900 4462
E sonja.horner@wko.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.