Vorschläge der EU-Zukunftskonferenz müssen mit Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit rasch umgesetzt werden

Wien (OTS) Der Europatag am 9. Mai steht mehr denn je im Zeichen der Bürger*innen: Der Endbericht der EU-Zukunftskonferenz wird in Straßburg an die EU-Spitzen übergeben. Die Ideen der Bürger*innen und der Unternehmer*innen kommen damit direkt in die EU-Institutionen.

„Jetzt geht es darum, die Ideen der EU-Zukunftskonferenz mit dem klaren Ziel der Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit umzusetzen. Die Covid-19-Krise ist noch nicht überwunden und die wirtschaftlichen Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges stellen die europäischen Unternehmen vor große Herausforderungen. Neue überbordende Belastungen für die österreichische und die europäische Wirtschaft sind daher unbedingt zu vermeiden“, sagt Mariana Kühnel, stv. Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Die Zukunftskonferenz hat einige für den Wirtschaftsstandort Europa positive Initiativen erarbeitet. Sie entsprechen in vielen Bereichen WKÖ-Ideen für die Zukunftskonferenz: Die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten soll z.B. durch mehr Energiepartnerschaften verringert werden. Die Förderung von Innovationen in Schlüsseltechnologien sowie eine stärkere Beteiligung von KMU an Innovationsprojekten stehen auf der Liste. Investitionen sollen in hochwertige und innovative europäische digitale Infrastrukturen einschließlich 5G und 6G fließen. Die ehrgeizige Agenda für Handelsverhandlungen, die zur Diversifizierung der Lieferketten beitragen kann, soll fortgeführt werden. Ein weiterer Fokus liegt auf der Förderung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, insbesondere im Bereich digitaler Kompetenzen.

Die EU-Institutionen werden sich ab sofort mit den Vorschlägen befassen. „Nun müssen wir rasch in die aktive Phase der Umsetzung kommen. Die vielen guten Ideen der Konferenz dürfen nicht in den Schubladen verschwinden, sondern müssen für unsere Unternehmen Realität werden“, so Kühnel abschließend. (PWK191/FA)

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