Neues EU-Programm Digital Europe muss Teil einer Gesamtstrategie sein, damit die Chancen der Digitalisierung europaweit voll genutzt werden können

Wien (OTS) „Wie kaum eine andere Entwicklung unterstreicht die Digitalisierung die Notwendigkeit einer abgestimmten europäischen Politik und eines funktionierenden Binnenmarkts“, begrüßt der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Harald Mahrer, das von der EU-Kommission vorgestellte Digital Europe Programm mit einem Gesamtvolumen von 9,2 Milliarden Euro. „Digital Europe muss Teil einer Gesamtstrategie sein, mit der Europa die Digitalisierung besser und schneller für sich, seine Unternehmen und seine Bürgerinnen und Bürger nutzbar macht. Wir brauchen europaweit einheitliche Regelungen für einen funktionierenden digitalen Binnenmarkt. Nur dann können die Chancen der Digitalisierung voll ausgeschöpft werden.“

 Aus Sicht der österreichischen Wirtschaft setzt die Kommission mit der Digitalisierung der Wirtschaft und digitalen Qualifikationen die richtigen Schwerpunkte. „Digital Europe legt darüber hinaus den Fokus auf Schlüsselbereiche, in denen Europa hohes Potential hat – beispielsweise Hochleistungsrechner, künstliche Intelligenz und Cybersicherheit“, so Mahrer.

 Sache Österreichs sei es, die Anschlussfähigkeit mit dem europäischen Programm sicherzustellen und die dafür nötigen Strukturen zu stärken. Das gilt vor allem für die „Digital Innovation Hubs“, zu deren Erfolg die Wirtschaftskammern einen essentiellen Beitrag leisten können. „Die aus EU-Mitteln finanzierten ‚Digital Innovation Hubs‘ sollen Angelpunkte für die europäische Initiative sein und mit bestehenden Aktivitäten in Österreich zu einer schnelleren und erfolgreichen Digitalisierung der Wirtschaft beitragen“, fordert Mahrer. Die Hubs sollen aktiv bei Beratung, Information, Ausbildung sein und Unternehmen mit Demonstrationsanlagen unterstützen.

 Die von der Wirtschaftskammer und dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort ins Leben gerufene Initiative KMU DIGITAL unterstützt bereits heute Mitarbeiter und Unternehmen in allen Branchen und Bundesländern. Auch die von der Bundesregierung Ende Mai angekündigte Digitalisierungsagentur ist aus WKÖ-Sicht ein Schritt in die richtige Richtung: „Wir müssen auf europäischer und auf österreichischer Ebene Anreize setzen, um unsere Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen. Der rasche Ausbau der Breitbandinfrastruktur und die Förderung digitaler Kompetenzen sind die entscheidenden Grundlagen für unsere digitale Zukunft“, fordert WKÖ-Präsident Mahrer abschließend. (PWK411/FA)

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