Digitalisierungsförderung für KMU geht mit einem Fördervolumen von 10 Mio. Euro in die nächste Runde – Antragstellung ab Montag möglich

Wien (OTS) „Die Fortsetzung von KMU.DIGITAL kommt zum richtigen Zeitpunkt für die heimischen Betriebe“, begrüßt Angelika Sery-Froschauer, Obfrau der WKÖ-Bundessparte Information und Consulting (BSIC), die Fortsetzung des Erfolgsprogramms für österreichische Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Ab kommenden Montag ist die Antragstellung für die nächste Förderrunde möglich. Bis 2023 stehen 10 Millionen Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung, um Unternehmen bei ihren Digitalisierungsprojekten zu unterstützen. Mit KMU.DIGITAL konnten seit 2017 bereits 20.000 Beratungs- und Umsetzungsinitiativen mit einem Budget von rund 20 Millionen Euro umgesetzt werden.

Gerade jetzt entscheidend, Transformationsprozesse der Unternehmen zu stärken

„Wir haben deutlich gesehen, dass jene Betriebe, die während der Pandemie auf Digitalisierung gesetzt haben, besser und stärker aus der Krise gekommen sind. Diesen Schwung gilt es nun mitzunehmen, um weitere Potentiale zu heben und Geschäftsmodelle anzupassen bzw. weiterzuentwickeln. Wir müssen die Transformationsprozesse der Betriebe weiter stärken, umso wichtiger ist die maßgeschneiderte Unterstützung durch KMU.DIGITAL“, betont Sery-Froschauer.

Sery-Froschauer: Dringend Cybersecurity der Betriebe stärken

Ein besonderer Fokus liegt zudem – vor allem auch aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Krieg – auf dem Thema Cybersecurity. Laut OECD-Erhebungen waren bereits 2021 rund 60 Prozent österreichischer Betriebe Opfer von Cyberattacken, die Ukraine-Krise hat die Situation massiv verschärft. „Hier braucht es eine rasche Aufstockung der im April gestarteten Cybersecurity-Förderung, die ja bereits binnen weniger Tag ausgeschöpft war“, appelliert Sery-Froschauer. Vor allem für Betriebe, die bereits ihre Hausaufgaben in Sachen Digitalisierung gemacht haben, steht nicht eine Digitalisierungs-Erstberatung, sondern Cybersecurity ganz oben auf der Agenda.

„Es ist entscheidend für den gesamten Standort, die Resilienz der heimischen Unternehmen im Hinblick auf Cybersicherheit zu stärken. Eine Aufstockung des Budgets der KMU-Cybersecurity-Förderung gemeinsam mit der neuen KMU.DIGITAL-Runde würde, gerade in einer geopolitisch unsicheren Lage, die notwendigen Impulse setzen, um einen erfolgreichen Transformationsprozess der heimischen Wirtschaft nach der Coronakrise zu ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Betriebe sicherzustellen“, betont Sery-Froschauer abschließend.

Die Digitalisierungsoffensive KMU.DIGITAL ist eine Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und wird durch die Europäische Union refinanziert.

Informationen zur Förderung unter www.kmudigital.at

Informationen sowie konkrete Hilfestellung und wichtige Maßnahmen zu Cybersicherheit finden Betriebe unter www.it-safe.at.

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