ÖVP-Klubobmann und ÖVP-Kultursprecherin luden anlässlich der Öffnungen zu musikalischem Gruß vor das Parlament

Wien (OTS) Seit mehr als einem Jahr kämpfen wir gemeinsam gegen Corona. Heute wird ein wichtiger Schritt gesetzt, um zu unserem normalen Leben zurückzukehren, betonten heute, Mittwoch, ÖVP-Klubobmann August Wöginger, Kultursprecherin Maria Großbauer und Freiwilligensprecher Andreas Hanger. Wöginger und Großbauer haben anlässlich der heutigen Öffnungen auch zu einem musikalischen Gruß zwei Musik-Ensembles vor das Parlament am Josefsplatz eingeladen: ein Quartett bestehend aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker – alle ehemalige Amateure aus der Blasmusik und das Saxofon-Quartett des Sinfonischen Jugendblasorchester Wien. „Es ist ein guter Tag für das Land, die Blasmusik und die Freiwilligen“, so die ÖVP-Abgeordneten. Das Impfen und die erfolgreiche Teststrategie seien die Grundvoraussetzungen dafür, dankten die Abgeordneten all jenen, die dabei mitgeholfen haben. „Gemeinsam kommen wir durch diese Krise und gemeinsam gehen wir gestärkt aus ihr hervor.“ Impfung, Test oder Genesung gelten nun als Eintrittskarte für ein Kaffeehaus, ein Gasthaus, ein Hotel oder eine Kultur- oder Sportveranstaltung. Es gehe hier um ein schrittweises Modell, an dessen Ende ein Grüner Pass auf europäischer Ebene stehe.

„Der Kulturbereich war und ist von der Krise ganz besonders betroffen. Umso erfreulicher ist es, dass ab heute wieder Kultur-Veranstaltungen mit Publikum stattfinden können. Und ganz besonders auch: unsere Amateur-Orchester, Blasmusikkapellen, Chöre, Tanz- und Brauchtums-Gruppen können ab heute wieder proben. Vorerst noch etwas eingeschränkt, aber sehr bald hoffentlich wieder voll und ganz“, freuen sich der ÖVP-Klubobmann Wöginger und ÖVP-Kultursprecherin Maria Großbauer über die Öffnungsschritte im Kulturbereich. „Der heutige musikalische Gruß vor dem Parlament, gespielt von einem Quartett aus den Reihen der Wiener Philharmoniker – Christoph Gigler, Matthias Schorn, Valerie Schatz, Josef Reif – ist deshalb nicht nur ein lautstarkes Öffnungszeichen, dass die Kultureinrichtungen wie die Wiener Staatsoper wieder öffnen können. Es ist auch ein Zeichen und Beweis, wie sehr Amateur- und Profi-Bereich zusammenhängen – alle Vier kommen ursprünglich aus einem Bundesland und aus der Blasmusik. Die Breite und die Spitze hängen im Musikland Österreich eben ganz stark zusammen. Und viele Profis bilden dann wieder Amateure aus und begeistern junge Menschen. Das zweite Stück wird vom Saxophon-Quartett des Sinfonischen Jugendblasorchester Wien gespielt,“ führt die ÖVP-Kultursprecherin weiter aus.

„Die Blasmusik ist das gesellschaftliche Leben und der gesellschaftliche Motor in unseren Gemeinden. Wir versetzen uns und unsere Kinder durch musische Ausbildung selbst dazu in die Lage, Kultur zu schaffen. Als Vater von drei musizierenden Kindern weiß ich, welch‘ wichtige Jugendarbeit in unseren Blasmusikkapellen geleistet wird“, unterstreicht Wöginger. Und Großbauer ergänzt: „Es ist wichtig und möglich, Musik zu machen und Theater zu spielen, wenn man testet und die Sicherheitsauflagen beachtet. Und jetzt endlich können wir das.“ Ab heute sind somit Proben möglich, und zwar im Freien mit bis zu 50 Personen, mit Abstand sowie getestet/genesen/geimpft. „Das ermöglicht etwa Chören und Blasmusikkapellen, dass sie quasi in Vollbesetzung im Freien proben und sich für Veranstaltungen gemeinsam vorbereiten können“, zeigt sich Großbauer erfreut. Im Innenbereich stehen im ersten Schritt pro Person 20 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, um proben zu können – mit Test, Abstand und Sitzplatz. „Österreich ist ein Kulturland, das einen wichtigen Teil seiner Identität aus der Kultur schöpft. Aus der Hochkultur ebenso wie aus der Volkskultur. Österreich ist weltbekannt für das, was wir auf kultureller Ebene bieten.“

„Der heutige Tag ist zudem auch eine gute Gelegenheit, als ÖVP-Freiwilligensprecher ein großes ‚Dankeschön‘ an unsere Ehrenamtlichen zu richten, die in dieser Pandemie Großes geleistet haben“, so Abg. Andreas Hanger. Außerdem haben auch die ehrenamtlichen Helfer nun wieder mehr Freiheiten. Rund 3,5 Millionen Österreichinnen und Österreicher sind Tag für Tag freiwillig und unentgeltlich in allen gesellschaftlichen Bereichen von Sport, Kunst und Bildung über Katastrophen- und Umweltschutz, in Interessensvertretungen bis hin zu Gesundheit und Sozialem aktiv und freiwillig engagiert und machen Österreich zu dem, was es ist: eines der lebenswertesten Länder weltweit. „Das Ehrenamt ist von großer Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und für das Funktionieren des Gemeinwesens.“

Diese Bundesregierung stehe an der Seite der Bevölkerung – und das vom ersten Tag der Pandemie an. „Und wir stehen das auch gemeinsam weiter durch“, so die Abgeordneten abschließend.

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