ÖVP-Klubobmann und ÖVP-Kultursprecherin: Blasmusik und Chöre dürfen ab 19. Mai wieder proben!

Wien (OTS/ÖVP-PK) „Der Kulturbereich war und ist von der Krise ganz besonders betroffen. Umso erfreulicher ist die Möglichkeit, dass unsere Blasmusikkapellen, Chöre, Tanz- und Brauchtums-Gruppen nun wieder proben können“, freuen sich ÖVP-Klubobmann August Wöginger und ÖVP-Kultursprecherin Maria Großbauer über die angekündigten Öffnungsschritte im Kulturbereich. Nach Großbauers letztem Plädoyer im Nationalrat, ab 19. Mai Proben auch für Amateure zu öffnen, ist dies nun mit der neuen Verordnung gelungen und fixiert.

„Österreich ist ein Kultur- und vor allem Musikland, weil es so viele Menschen im ganzen Land gibt, die mit Leidenschaft und großem Können musizieren, singen und Theater spielen. Sie bringen damit Kultur in jeden Ort, zu allen Menschen“, so Großbauer. Das sei nicht nur für die psychische Gesundheit, gerade nach einem Jahr Pandemie, besonders wichtig, sondern auch für ein vielfältiges und breites Kulturleben, das nicht zuletzt auch für den nahenden Sommertourismus einen wesentlichen Faktor darstellt.

„Die Blasmusik ist das gesellschaftliche Leben und der gesellschaftliche Motor in unseren Gemeinden. Wir versetzen uns und unsere Kinder durch musische Ausbildung selbst dazu in die Lage, Kultur zu schaffen. Als Vater von drei musizierenden Kindern weiß ich, welch‘ wichtige Jugendarbeit in unseren Blasmusikkapellen geleistet wird“, unterstreicht Wöginger.

Singen und Musik machen sei nicht gefährlicher als andere Tätigkeiten, das hat die Forschung internationaler Universitäten von der Meduni Wien über die Berliner Charité bis zur Oxford University im letzten Jahr gezeigt. „Es ist wichtig und möglich, Musik zu machen und Theater zu spielen, wenn man testet und die Sicherheitsauflagen beachtet. Und jetzt haben wir endlich auch ein Datum”, so Großbauer. Ab 19. Mai sind somit Proben möglich, und zwar im Freien mit bis zu 50 Personen, mit Abstand sowie getestet/genesen/geimpft. „Das ermöglicht etwa Chören und Blasmusikkapellen, dass sie quasi in Vollbesetzung im Freien proben und sich für Veranstaltungen gemeinsam vorbereiten können“, befürworten Großbauer und Wöginger die Öffnungsschritte. Im Innenbereich sollen im ersten Schritt ab 19. Mai „pro Person 20 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen, um proben zu können – mit Test, Abstand und Sitzplatz. Ich bin zuversichtlich, dass schon in ein paar Wochen auch indoor mehr möglich sein wird“, so Großbauer weiter.

Das Singen in der Schule ist im Freien schon erlaubt und auch die Museen sind bereits überall wieder geöffnet. Außerdem sollen behördlich genehmigte Kulturveranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen outdoor mit maximal 3.000 und indoor mit maximal 1.500 Personen ab 19. Mai wieder möglich sein. Beim Betreten muss ein Test gemacht werden, ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfzertifikat oder eine Bestätigung über eine durchgemachte Krankheit vorgewiesen werden. Und auch in der außerschulischen Jugendarbeit tut sich Erfreuliches: „Hier können ab 19. Mai Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahre, statt wie bisher nur bis 18 Jahre, gemeinsam proben, tanzen, singen, musizieren und Theater spielen. Und das sogar in einer Gruppengröße bis 20 Personen. Das wird auch vielen Chören und Orchestern helfen, die viele junge Mitglieder haben“, hebt Großbauer hervor.

„Österreich ist ein Kulturland, das einen wichtigen Teil seiner Identität aus der Kultur schöpft. Aus der Hochkultur ebenso wie aus der Volkskultur. Österreich ist weltbekannt für das, was wir auf kultureller Ebene bieten. Darauf können wir stolz sein. Die Blasmusik und Chöre warten schon sehnsüchtig darauf, dass sie nun wieder proben können. Das lassen die derzeit guten Zahlen der Coronaerkrankungen und der Impf-Fortschritt zu“, so Wöginger.

„Das Wort Amateur kommt aus dem Französischen des 17. Jahrhunderts und bedeutet so viel wie „Liebhaber“. Es ist also jemand, der etwas aus Liebe und Leidenschaft tut. Und damit sind alle Amateure Menschen, die das Feuer der Kunst und Kultur weitertragen. Und einige werden dann auch Profis. Wir können also nicht genügend Amateure haben“, schließt Großbauer.

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