Sobotka: Geschlechtergleichstellung ist gerade in Krisenzeiten von besonderer Relevanz

Wien (PK) Im Vorfeld der morgen beginnenden Weltkonferenz der ParlamentspräsidentInnen in Wien findet heute das 13. Gipfeltreffen der Parlamentspräsidentinnen statt. Der Women Summit soll die Möglichkeit bieten, Bilanz über die Entwicklungen des Corona-Jahres für Frauen und Mädchen zu ziehen und lösungsorientierte Maßnahmen für eine geschlechtergerechte Bewältigung der Pandemie zu suchen. Das Ergebnis der Gespräche soll in die Beratungen der anschließenden IPU-Weltkonferenz einfließen, um die Gleichstellung der Geschlechter in den Fokus aller Parlamente zu rücken.

Gerade in Krisenzeiten sei die Thematik der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern von besonderer Relevanz, betonte

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka in seinen Eröffnungsworten. So würden Frauen in besonderem Maße an vorderster Front der Pandemiebekämpfung stehen und zusätzlich den Großteil der unbezahlten Arbeit leisten. Die Verantwortung der nationalen Parlamente liege darin, die Gleichstellung von Frauen und Mädchen in aller Welt zu fördern und entschieden gegen Gewalt und Verfolgung aufzutreten, so Sobotka.

Auch die norwegische Parlamentspräsidentin und Vorsitzende des Gipfeltreffens Tone Wilhelmsen Trøen forderte weitere Maßnahmen, um die Geschlechtergleichstellung voranzutreiben. Das Treffen der Parlamentspräsidentinnen solle dazu beitragen, diese Frage zur Priorität aller Parlamente zu machen. So brauche es etwa auch in den Parlamenten selbst eine noch bessere Ausgewogenheit der Geschlechter, da aktuell nur 25% der ParlamentarierInnen weltweit Frauen seien.

Der Präsident der Interparlamentarischen Union (IPU) Duarte Pacheco wies auf die besondere Rolle der Parlamentspräsidentinnen bei der Förderung einer inklusiveren Gesellschaft hin. Es gebe in den verschiedensten Ländern immer noch zahlreiche Gesetze, die dem entgegenwirken und Frauen diskriminieren würden. Gerade hier müssten auf multilateraler Ebene, klare Bekenntnisse zur Gendergerechtigkeit sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft gemacht werden, so der IPU-Präsident.

IPU-Weltkonferenz: Mehr als 100 ParlamentspräsidentInnen nehmen teil

Die Fünfte Weltkonferenz der ParlamentspräsidentInnen, das erste physische interparlamentarische Großtreffen seit Beginn der COVID-19-Pandemie, findet am 7. und 8. September in Wien statt. Über 100 ParlamentspräsidentInnen und bis zu 800 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt werden dazu im Austria Center Vienna erwartet, um an der von der Interparlamentarischen Union und dem österreichischen Parlament in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen organisierten Konferenz teilzunehmen.

Die zweitägige Konferenz steht unter dem Motto “Parlamentarische Führung für einen effektiveren Multilateralismus, der Frieden und nachhaltige Entwicklung für die Menschen und den Planeten bringt”. Im Anschluss an die IPU-Weltkonferenz folgt am 9. September das erste globale Parlamentariertreffen zum Thema Terrorismusbekämpfung. (Schluss) med/wit

HINWEIS: Fotos von diesem Treffen finden Sie auf der Website des Parlaments.

Weitere Informationen zur IPU-Konferenz: www.ipu.org


Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der Parlamentsdirektion
Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2272
pressedienst@parlament.gv.at
http://www.parlament.gv.at
www.facebook.com/OeParl
www.twitter.com/oeparl

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.