Gemeinsames Einkommen während Karenzzeit unter www.gleich-berechnet.gv.at berechnen – Hilfe bei Planung der gemeinsamen Kinderbetreuung

Wien (OTS/SK) SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm begrüßt den neuen Haushaltseinkommensrechner als „weiteren wichtigen Schritt zur gerechten Verteilung von Karenz-, Betreuungs-und Arbeitszeiten“. „Kindererziehung partnerschaftlich aufzuteilen ist eine Win-win-Situation für die Elternteile und die Kinder“, so Wurm am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Der Haushaltseinkommensrechner, den Frauenministerin Sabine Oberhauser und Sozialminister Alois Stöger heute gestartet haben, soll eine Orientierungshilfe beim Planen der partnerschaftlichen Kinderbetreuung bieten, indem er hilft, das gemeinsame Haushaltseinkommen während Elternkarenz und Elternteilzeit effektiv abzuschätzen und verschiedene Optionen durchzurechnen. „Eine stärkere Beteiligung von Vätern an der Kinderbetreuung trägt dazu bei, die Geschlechtergleichstellung zu fördern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf insbesondere für Frauen zu erleichtern“, so Wurm. ****

Erste Forschungsergebnisse eines EU-Forschungsprojekts zum Thema „Männer und Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ zeigen einen hohen Bedarf an einem Papamonat. Was für Beschäftigte im öffentlichen Dienst schon umgesetzt ist, wird ab März 2017 auch in der Privatwirtschaft möglich sein, allerdings mit Einschränkungen (kein Rechtsanspruch oder gesonderter Kündigungsschutz). „Laut Studie sehen es auch eher traditionell eingestellte Paare als wichtig an, gerade zu Beginn gemeinsam Zeit mit dem Neugeborenen zu verbringen“, so Wurm. Bei einer Mehrheit der Bevölkerung, insbesondere unter Jüngeren, ist dieser Wunsch vorhanden, „Wunsch und Wirklichkeit liegen aber noch weit auseinander“, so Wurm. Der neue Rechner soll einen Beitrag dazu leisten, „das Bewusstsein über die positiven Auswirkungen partnerschaftlicher Aufteilung von Karenz und Elternteilzeit zwischen Eltern sowohl innerhalb der Familien als auch gesamtgesellschaftlich zu erhöhen“, betont die SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin. (Schluss) bj/up

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