Nachhaltigkeitsbericht „Agenda 2030“ im Parlament behandelt – Initiativen von BürgerInnen stärker unterstützen

Wien (OTS/SK) „Nachhaltigkeit ist ein geflügeltes Wort und es wird gern verwendet, wenn es gilt, etwas schön verpackt zu vermarkten. Wie es darum steht, wie sehr wir abhängig sind, hat uns u.a. die Corona-Krise vor Augen geführt. Schon vor einem Jahr und zuletzt wieder mit den Made in Austria-Masken, die eigentlich aus China stammen“, erklärte SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim Mittwoch im Nationalrat. Die Vereinten Nationen haben im Rahmen der Agenda 2030 17 Nachhaltigkeitsziele formuliert. „Es geht um Fairness für alle, statt Profitmaximierung für wenige. Daran soll uns das immer wieder erinnern.“ Österreich fokussiert sich auf Klimaschutz, Frauen und Jugend sowie Digitalisierung. ****

„Vieles was falsch läuft wissen wir, das heißt wir könnten es auch ändern. Leider passiert da zu wenig. Gerade im Klimaschutz und im Nachhaltigkeitsbereich kommen viele Initiativen von den Bürgerinnen und Bürgern. Sie sind vielfach weiter als die Politik. Machen wir es den Menschen, die sich für diese Ziele engagieren doch einfacher, unterstützen wir sie besser“, forderte Yildirim, die ein paar Beispiele brachte: „Österreich ist schlecht, wenn es um den Rohstoffverbrauch geht. Reparieren statt Wegwerfen wäre da die Devise. Umgesetzt etwa in Form von Repair Cafés. Durchzuführen sind diese aber nur mit sehr viel Idealismus und ehrenamtlichem Engagement.“

In Tirol habe kürzlich wieder eine Reportage von grauenvollen Tiertransporten für Empörung gesorgt. Heimische Kartoffel vergammeln und ägyptische werden importierte, weil es profitabler ist und weil die institutionelle Unterstützung fehlt. „Schlecht sind wir auch, wenn es um den Flächenverbrauch geht. Trotzdem wird weiter zubetoniert. In Innsbruck sollte z.B. die Gärtnerei der Bundesgärten einem Busparkplatz weichen. Die BürgerInnen waren dagegen. Schauen wir doch genauer hin, bevor wir Flächen versiegeln und mit Grund prassen. All das ist nicht gut fürs Klima und es ist nicht nachhaltig. Hören wir also mehr auf die BürgerInnen, unterstützen wir diese Initiativen“, so Yildirim abschließend. (Schluss) up/mp/PP

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