Bundesliga und Gewerkschaft ebnen gemeinsam den Weg

Wien. (OTS) Auf gesamtösterreichischer Ebene wird vorgelebt, wie wichtig Sozialpartnerschaft in einer solch schwierigen Zeit ist. Auch im Fußball zeigt sich die Sozialpartnerschaft von ihrer besten Seite.

Die Bundesliga und die Vereinigung der Fußballer (VdF), eine Fachgruppe der younion _Die Daseinsgewerkschaft, haben gemeinsam die Möglichkeit für Kurzarbeit im Fußball geschaffen.

In den nächsten Tagen werden die Modelle von den Vereinen individuell ausgearbeitet und den Spielern vorgestellt. Ob sich ein Spieler auf das spezielle Modell der Corona-Kurzarbeit einlässt oder nicht, ist aber jedem Spieler selbst überlassen.

Sobald sich die Lage wieder beruhigt hat und der Alltag wieder einkehrt, verliert die Kurzarbeit ihre Rechtsgrundlage und die ursprünglichen Verträge bekommen wieder ihre Gültigkeit.

Die Vereine müssen durch die Aussetzung der Liga enorme finanzielle Einbußen im Bereich Sponsoring und Zuschauer hinnehmen und sind somit existenzgefährdet. Der heimische Fußball ist im Vergleich zu den Top-Ligen leider kein Millionengeschäft und kann nicht auf Rücklagen in Millionenhöhe zurückgreifen. Das gilt auch für die Spieler, die zu einem großen Teil nicht mehr verdienen als andere Arbeitnehmer, wie die Studie der VdF im Vorjahr gezeigt hat.

VdF-Sekretär Gernot Baumgartner: „Es ist ein unglaublich wichtiger Schritt die Vereine finanziell zu entlasten, mögliche Insolvenzen zu verhindern und Arbeitsplätze zu sichern. Wir haben den Spielern nahegelegt das Corona-Kurzarbeits-Modell zu unterschreiben.“

Rückfragen & Kontakt:

Vereinigung der Fußballer (VdF)
Gernot Baumgartner, LL.M.
Tel. 0664 614 5414
gernot.baumgartner@younion.at



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