Am 18. Juli ab 22.30 Uhr in ORF 2; um 20.15 Uhr in ORF eins: ORF-Premiere des Biopics „Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“

Wien (OTS) Zum 100. Geburtstag Nelson Mandelas (Details zum ORF-Programmschwerpunkt unter http://presse.ORF.at) zeigt ein „WELTjournal spezial“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – am Mittwoch, dem 18. Juli 2018, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Südafrika – das Ende eines Traumes“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.20 Uhr „Nelson Mandela – Ein Leben für die Freiheit“. In ORF eins erinnert um 20.15 Uhr die ORF-Premiere des Biopics „Mandela: Der lange Weg zur Freiheit“ an den unermüdlichen Bürgerrechtskämpfer Mandela.

WELTjournal spezial: „Südafrika – das Ende eines Traumes“ – 22.30 Uhr, ORF 2

Südafrikas legendärer Freiheitskämpfer Nelson Mandela wäre am 18. Juli hundert Jahre alt geworden. Der erste schwarze Präsident Südafrikas konnte zwar das Ende der Apartheid besiegeln, doch sein Traum von einem friedlichen Zusammenleben von Schwarzen und Weißen und einem sozialen Ausgleich hat sich nicht erfüllt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Südafrika lebt unter der Armutsgrenze. Bis jetzt ist nur eine schmale schwarze Mittelschicht entstanden, der Reichtum ist nach wie vor in den Händen einer weißen Elite. Gleichzeitig hat sich die Situation für mittellose weiße Arbeiterinnen und Arbeiter drastisch verschlechtert: Mittlerweile gibt es Slums, ähnlich den schwarzen Townships, in denen ausschließlich verarmte weiße Südafrikaner leben. Das „WELTjournal“ zeigt, wie rassistisch motivierte Gewalt zwischen Schwarzen und Weißen noch immer den Alltag der Regenbogennation prägt, auch wenn dies vor Touristen verborgen wird. Rassistische Parteien auf beiden Seiten schüren Hass. Segregation gibt es nach wie vor, jetzt allerdings zumeist selbstgewählt. Eine Strategie, wie sich dieser Teufelskreis durchbrechen lässt, ist nicht in Sicht.

WELTjournal +: „Nelson Mandela – Ein Leben für die Freiheit“ – 23.20 Uhr, ORF 2

Nelson Mandela wird in Südafrika als eine Art Nationalheiliger verehrt. Fünf Jahre nach seinem Tod gilt er nach wie vor als Stimme und Gewissen Afrikas. Für seinen Kampf gegen die Rassentrennung wurde Mandela in den 1960er Jahren zu lebenslanger Haft verurteilt. Seine Freilassung 1990, nach 27 Jahren im Gefängnis, markierte eine Wende in Südafrika. Mandelas unbeugsamer Wille, seine persönliche Integrität und sein Charisma halfen der Regenbogennation in der entscheidenden Zeit des Neubeginns. Der Übergang des Landes vom rassistischen Apartheidregime zu einem demokratischen Staat mit gleichen Rechten für alle Bürgerinnen und Bürger wäre ohne ihn nicht möglich gewesen. „WELTjournal +“ zeigt ein Porträt des großen Freiheitskämpfers: Afrika-Expertin Regina Strassegger hat mit nahen Freunden Nelson Mandelas gesprochen, die schildern, wie sehr Triumphe und Tragödien sein Leben geprägt haben und wieviel dieses zerrissene Land am Kap der guten Hoffnung, trotz aller Rückschläge, dem Vater der Nation zu verdanken hat.

Biopic „Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“ mit Idris Elba in der Titelrolle – 20.15 Uhr, ORF eins

In seinem dritten Kinofilm widmet sich Justin Chadwick („Tulpenfieber“) der Lebensgeschichte des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers, verkörpert von Idris Elba („Avengers:
Infinity War“). Der Film basiert auf der Autobiografie „Der lange Weg zur Freiheit“ aus dem Jahr 1994, das dazu verfasste Drehbuch stammt von William Nicholson: Nelson Mandela (Idris Elba) wird als Rolihlahla – Unruhestifter – in Südafrika nahe Umtata geboren. An einer englischen Schule erlangt er höhere Bildung, früh entwickelt sich sein Interesse an Politik. Aufgrund seines Engagements für die Rechte der schwarzen Bevölkerung kann er sein Jus-Studium nicht abschließen, insgesamt 27 Jahre verbringt Mandela in politischer Haft. Die Zeit prägt ihn – ebenso seine drei Ehen. Vor allem seine zweite Frau Winnie Mandela (Naomie Harris) steht ihm in der Zeit im Gefängnis bei. Sie hilft ihm, den Kampf gegen das Apartheit-Regime weiterzuführen, bis Nelson Mandela sich wieder in Freiheit der Wahl zum Präsidenten stellt.

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