Wien (OTS) 30. August 1997: In der Präsidentensuite des Pariser Hotel Ritz beenden Lady Diana, die Ex-Frau des britischen Thronfolgers Charles, und ihr Geliebter Dodi Al-Fayed ihr Dinner. Kurze Zeit später fahren sie in einer schweren Limousine durch die Straßen von Paris. Bei der Einfahrt in einen Seine-Tunnel verliert der Chauffeur die Kontrolle über das Fahrzeug und rast gegen einen Betonpfeiler. Eine Horde Paparazzi, die die Boulevardpresse immer mit „guten Bildern“ versorgt hat, ist sofort an der Unfallstelle. Für Diana und Dodi kommt jede Hilfe zu spät. Welche Umstände führten zu der tragischen Verkettung der Ereignisse? Welche Planänderungen und kurzfristigen Entscheidungen ergaben schließlich das Unausweichliche? 25 Jahre danach blickt das „Universum History“-Dokudrama „Dianas letzte Nacht“ von Annika Blendl und Leonie Stade (ORF-Bearbeitung:
Lisbeth Bischoff) im Rahmen eines ORF-Programmschwerpunkts (Details unter presse.ORF.at) am Dienstag, dem 30. August 2022, um 20.15 Uhr in ORF 2 auf die Geschehnisse der schicksalhaften Unfallnacht, auf Dianas letzte Stunden und das Leben der „Königin der Herzen“ zurück. Um 22.30 Uhr folgt der Dokumentarfilm „The Princess“ als ORF-Premiere: Regisseur Ed Perkins stützt sich bei seiner Produktion ausschließlich auf Archivmaterial, um das außergewöhnliche Leben von Lady Di unmittelbar und unverfälscht zu zeigen.

Viel ist über die verhängnisvolle Unfallnacht in Paris berichtet worden, die unmittelbar Gerüchte und Spekulationen um ein mögliches Attentat nach sich zog. Jahrelang behauptet der Geschäftsmann Mohamed Al-Fayed, das britische Establishment habe Diana und seinen Sohn Dodi ermorden lassen, damit die Prinzen William und Harry keinen arabischen Stiefvater bekämen. Polizei und Staatsanwaltschaft in Paris und London ermitteln über ein Jahrzehnt hinweg. Auch die Boulevardpresse entwirft Verschwörungstheorien: Diana stirbt an dem Tag, als ihre vertraglich festgelegte Schweigepflicht über Interna aus dem Königshaus abläuft. Im Internet wird vermutet, dass auch wirtschaftliche Interessen hinter Dianas Tod stecken könnten: Ein Blumenlieferservice habe den Unfall herbeigeführt, um seinen Blumenverkauf zu steigern. Die 10.000 Tonnen Blumen vor dem Kensington Palast, die von Trauernden niedergelegt wurden, haben einen Wert von rund 40 Millionen Euro.

In einem mehr als 800 Seiten umfassenden Untersuchungsbericht entkräftet eine Kommission alle Lügen und Legenden und legt sich fest: Der Tod einer der wohl berühmtesten Frauen der Welt ist auf einen Verkehrsunfall zurückzuführen. Der Fahrer des Wagens war betrunken und stand unter Drogen, als er mit überhöhter Geschwindigkeit versuchte, die zahlreichen Paparazzi loszuwerden, die hinter ihnen her waren. Wie sah für Diana die letzte Nacht ihres Lebens aus? Woran dachte sie, welche Pläne hatte sie, wie wollte sie ihr Privatleben gestalten, das von der Presse den ganzen Sommer 1997 so hemmungslos ausgeschlachtet worden war? Am meisten lagen ihr das Wohlergehen und die Erziehung ihrer beiden Söhne am Herzen. Die letzten Telefonate Dianas geben Gelegenheit, auf ihr öffentliches Leben zurückzublicken, aber auch den privaten Menschen zu beleuchten, der sich hinter der Fassade des schönen und rebellischen Megastars verbarg.

Der Film beginnt mit der Ankunft von Diana (Mareile Blendl) und Dodi Al-Fayed (Patrick Pinheiro) in Paris und schildert die letzten Stunden des Paares und seiner Begleiter. Welche Umstände und kurzfristigen Planänderungen führten zur tragischen Verkettung der Ereignisse, die schließlich mit dem Unfall im Tunnel der Pont de l’Alma ihr jähes Ende fanden? Die Dokumentation beleuchtet dabei nicht nur das Geschehen, sondern nähert sich auch den Protagonistinnen und Protagonisten dieser schicksalhaften Nacht. Dafür wurde der Untersuchungsbericht in Spielszenen umgesetzt. Diese sind mit Archivmaterial sowie Interviews mit Zeitzuginnen und Zeitzeugen kombiniert. Zu Wort kommen unter anderen Alastair Campbell, der ehemalige Pressesprecher des damaligen britischen Premierministers Tony Blair, Paul Burrell, der ehemalige Butler und enge Vertraute Dianas, sowie der Journalist Richard Kay, der mit Diana in der letzten Nacht noch telefoniert hatte.

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