TV-Premiere „Felix Salten – Der Mann, der Bambi erfand“ am 20. Dezember um 21.05 Uhr

Wien (OTS) Felix Salten war einer der prägendsten Autoren des frühen 20. Jahrhunderts, seine von Disney verfilmte Tiergeschichte „Bambi“ wurde weltberühmt, auch wenn er selbst daran nichts verdiente. Ihm zugeschrieben wird auch die Urheberschaft der erotischen Biografie der Wiener Dirne Josefine Mutzenbacher, die einen der größten Literaturskandale seiner Zeit ausgelöst hat. Saltens ambivalente und höchst spannende Lebensgeschichte gab Anlass zu der von Roswitha und Roland P. Vaughan gestalteten neuen ORF-III-Dokumentation „Felix Salten – Der Mann, der Bambi erfand“, die gestern am Montag, dem 12. Dezember 2016, im Palais Pallavicini präsentiert wurde.
Der Einladung der ORF-III-Geschäftsführer Eva Schindlauer und Peter Schöber sowie von Ulrich N. Schulenburg, geschäftsführender Gesellschafter der Sascha-Film und des Thomas Sessler Verlags, folgten auch zahlreiche prominente Gäste wie u. a. Schauspielerin Elfriede Ott, die Allroundkünstler Adi Hirschal und Peter Lodynski, Schriftstellerin Lotte Ingrisch oder Sessler-Verlag-Geschäftsführerin Maria Teuchmann. Die Dokumentation feiert – als Teil eines ORF-Programmschwerpunkts zum 50. Todestag Walt Disneys (15. Dezember) – am Dienstag, dem 20. Dezember, im Rahmen von „Mythos Geschichte“, um 21.05 Uhr in ORF III ihre TV-Premiere. Der Film ist auch als Live-Stream bzw. nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand unter http://TVthek.ORF.at abrufbar.

Peter Schöber: „Dokumentarische Hommage an einen herausragenden Schriftsteller“

„Felix Salten zählt zu den schillerndsten Autoren des frühen 20. Jahrhunderts. Als Feuilletonist und Theaterkritiker schrieb er für die damals wichtigsten deutschsprachigen Zeitschriften und Zeitungen. Für uns war besonders das gesellschaftliche Spannungsfeld, in dem sich Salten bewegte, interessant, spiegelte sich darin doch der Mikrokosmos der zu Ende gehenden k. u. k. Monarchie wider“, sagt ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber. „Spannend ist, dass ein Autor so höchst unterschiedliche Werke schreiben konnte:
einerseits die weltberühmte Tiergeschichte ‚Bambi‘ und anderseits die für damals skandalösen erotischen Lebenserinnerungen der Wiener Prostituierten Josefine Mutzenbacher. Umso mehr freue ich mich über die dokumentarische Hommage an einen herausragenden Schriftsteller, die in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnern, Prof. Schulenburg und dem Thomas Sessler Verlag, entstanden ist“, so Schöber.

Ulrich N. Schulenburg: „Eine Würdigung des österreichischen Literaten“

„Nicht nur ‚Bambi‘ war die Tragik im Leben von Felix Salten, sondern die Auflage der Schweizer Behörden, einem Schriftsteller mit seiner internationalen Anerkennung das Schreiben bestimmter Texte zu untersagen. Dass der österreichische Literat Felix Salten mit einem neuem ORF-III-Porträt endlich die Würdigung bekommt, die er verdient, freut mich besonders“, so der geschäftsführende Gesellschafter der Sascha-Film und des Thomas Sessler Verlags, Prof. Ulrich N. Schulenburg.

Roswitha und Ronald P. Vaughan: „Begeistert, wie bildreich Salten geschrieben hat“

„Uns begeistert, wie bildreich Felix Salten geschrieben hat. Kein Wunder, dass Walt Disney und sein Team mit dieser Vorlage einen der wahrscheinlich beeindruckendsten Zeichentrickfilme aller Zeiten gestalten konnten“, konstatieren die Filmemacher Roswitha und Ronald P. Vaughan.

Dreharbeiten mit u. a. Elfriede Ott, Mercedes Echerer – und zwei echten Rehkitzen

Zum Erfolg von „Bambi“ hatte Felix Salten ein zwiespältiges Verhältnis, da ihm dieser, wie er glaubte, jeden weiteren Erfolg als Schriftsteller verbaute. Im neuen Filmporträt schildern neben seiner Enkeltochter Lea Wyler Experten und Künstler/innen – u. a. die Schauspielerinnen Elfriede Ott und Mercedes Echerer, Autor Georg Markus sowie Verleger Ulrich N. Schulenburg –, was Saltens Schaffen für die Weltliteratur bedeutet.
Aber nicht nur menschliche Protagonisten haben die Filmemacher Roswitha und Ronald P. Vaughan für ihre Dokumentation vor die Kamera geholt: Auch zwei verwaiste Rehkitze kommen als „Bambi“-Darsteller zum Einsatz. Die Jungtiere wurden im Mai diesen Jahres in Marbach an der Donau im Bezirk Melk nach dem Tod der Mutter aufgefunden und von der Jägerfamilie Reithner liebevoll aufgezogen. Das Filmteam drehte im Juli im selbst gebauten Rehgehege. Im Spätsommer wurden die Tiere dann in den nahen Wald geführt und freigelassen – noch heute kommen sie am Abend auf ein Fläschchen zum Gartenzaun der menschlichen „Bambi“-Mama.

Weitere Details zum Filmporträt „Felix Salten – Der Mann, der Bambi erfand“ – eine Koproduktion von ORF III und Vaughan Video KG in Kooperation mit Sascha-Film und Thomas Sessler Verlag – sind unter presse.ORF.at abrufbar.

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